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Schuharten

John — Thu, 01/28/2010 - 03:40

  • Der Balmoral
  • Der Blucher
  • Der Budapester
  • Der Chelsea Boot
  • Der Chukka-Boot
  • Der Derby
  • Der Double-Monk
  • Der Fullbrogue
  • Der Jodhpur
  • Der Longwing
  • Der Monk
  • Der Norweger
  • Der Oxford (bzw.Captoe-Oxford)
  • Der Pennyloafer
  • Der Plain
  • Der Semibrogue
  • Der Smokingschuh
  • Der Spectator
  • Der Tassel-Loafer
  • Der Wholecut

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Den Balmoral erkennt man an den um den Schaft, unterhalb des Knöchels, verlaufenden Streifen und seiner geschlossenen Schnürung.

[Hier: Balmoral von C&J]

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Der Blucher hat kurze Flügel, die auf den Schaft aufgesetzt werden. Der Gegensatz zum Derby ist in diesen kurzen Flügeln zu erkennen. Das hier gezeigte Modell ist wie bei Blüchern oftmals üblich mit einem Stormwelt versehen.

[Hier: Blucher von EdMeier]

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Den Budapester erkennt man an mindestens vier Merkmalen: Die Lochung
im Brogue Muster, die offene Schnürung, die hochgezogene Spitze und
daran, dass er zwiegenäht ist und somit die charakteristische Naht besitzt.

[Hier: Der Klassiker von Laszlo Vass]

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Beim Chelsea Boot sind seitlich am Schaft Gummieinsätze eingearbeitet, die das An- und Ausziehen erleichtern. In den USA ist dieser Schuh als Congress Boot bekannt.

[Hier: Chelsea von Crockett and Jones]

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Der Chukka Boot hat einen bis zur Mitte des Knöchels hochgezogenen Schaft und eine offene Schnürung. Chukka boots werden meistens in Rauhleder mit Kreppsohle angeboten.

[Hier: Santoni]

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Mit Derby bezeichnet man einen Schuh mit offener Schnürung. Das bedeutet, dass an dem Schaft zwei Flügel angenäht werden und die Schnürung auf diesen Flügeln erfolgt - bei dem hier abgebildetem Schuh handelt es sich also um einen Plain Derby. Der Derby gilt als weniger förmlich und kommt Leuten mir hohem Spann entgegen.

[Hier: St.Crispins]

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Der Double Monk ist die komplexere Variante des Monks. Als Verschluss dienen in diesem Fall zwei, meist kleinere, Schliessen. Diese sind wahlweise mit Gummi oder Leder mit dem Schuh verbunden.

[Hier: Chapel aus der John Lobb prestige Serie]

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Einen Fullbrouge erkennt man an der, hier gezeigten, Brogue Lochung und der Flügelkappe welche bis auf die Seitenteile des Schaftes reicht. Durch seine oftmals stäkere Sohle erscheint der Fullbrogue als robusterer Schuhtyp. Bei der hier gezeigten geschlossenen Schnürung spricht man von einem Oxford Fullbrogue.

[Hier: EdMeier]

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Den Jodhpur erkennt man an seiner Verschlusstechnik: Bei diesen Boot wird ein Lederriemen um den Schuh und die Knöchel gewickelt und mit einer Schliesse geschlossen. Eine Variante für diejenigen, die knöchelhohe Stiefel ohne Einsätze, Schnürung oder Reisserschluss tragen möchten.

[Hier: Trickers]

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Der Longwing wird vor allem von amerikanischen Herstellern angeboten. Es handelt sich dabei um eine Sonderform des Brogues. Beim Longwing werden, die am Schaft angenähten, Flügel bis zur Ferse fortgeführt.

[Hier: Allen Edmonds]

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Der Monk, auch Monkstrap genannt ist leicht erkannt: Als Verschluss dient eine Schliesse und ein Riemen, der quer über den Spann gezogen wird.

[Hier: Crockett and Jones]

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Durch die auffälligen Nähte sind Verwechslungen ausgeschlossen:Von Oben betrachtet umrahmt eine Naht den vorderen Teil des Schuhs. Die zweite Naht geht senkrecht von der Sohle zur Spitze, bis sie auf die erste Naht trifft. Je nach Variante ist dieser zuerst sportliche Schuh aufgrund der verdeckten Nähte auch für besonders schlechtes Wetter gemacht, dann sollte jedoch keine Ledersohle und ein entsprechendes Oberleder zum Einsatz kommen.

[Hier: EdMeier]

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Der Oxford gilt als der förmlichste aller Schuhe und kann zu allen Gelegenheiten getragen werden. Seine zurückhaltende Eleganz erzielt er durch die geschlossene Schnürung, keine Flügelkappen lenken von der
Leistenform ab. Die Ziernaht quer über den Schaft wird Captoe genannt.

[Hier: "Consul" von Churchs]

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Der Pennyloafer hat am Schaft, auf Höhe des Spannes, quer ein Lederband laufen. An der höchsten Stelle befindet sich eine eingelassene Öffnung, in die man früher einen Penny stecken konnte.
Auch wenn es sich bei einem Loafer um einen sehr leichten Schuh vornehmlich für die warmen Jahreszeiten handelt, entspricht er dem Dressocde zum eleganten Anzug.

[Hier: Kiton]

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Als Plain bezeichnet man einen Schuh, dessen Vorderkappe völlig glatt, also ohne Lochmuster und Naht, ist. Ein Plain kann sowohl ein Oxford wie auch ein Derby sein, hier sehen wir also aufgrund der geschlossenen Schnürung einen Plain Oxford.

[Hier: Edward Green]

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Der Semibrogue ist die zartere Spielart des Fullbrogues. Die Flügelkappe wird durch Captoe und Lochung an der Spitze ersetzt. Zusätzliche Lochungen an anderen Schaftteilen sind nur optional. Auch die Sohle und der Leisten ist verschlankt. Dadurch kann der Semibrogue auch zu förmlicheren Anlässen getragen werden.

[Hier: Crockett & Jones ]

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Der Smoking Schuh ist ein Schuh, der speziell für den Smoking entwickelt wurde: Klassische Modelle sind oft komplett aus Lackleder und ohne Schnürung. Bei diesem Smoking Shoe wird an die klassische Variante mit der Lacklederspitze erinnert, dass Thema aber neu interpretiert.

[Hier: Kiton]

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Den Spectator erkennt man an dem zweifarbigen Schaft, der oftmals mit einer Lochung verziert ist. Die klassische Variante ist schwarz-weiss. Mittlerweile ist der Spectator mit zahlreichen Farbpaaren zu sehen. Wer heute einen Spectator in freier Wildbahn sehen möchte, wird wohl eher auf einem Golfplatz als in einem Jazzclub fündig.

[Hier: Kiton]

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Rund um den Schaft ist ein Lederband eingefädelt, welches vorne verknotet wird. Als Abschluss des Lederbandes werden Tassel [=Quasten] verwendet, welche aber keinen praktischen Nutzen haben.

[Hier: Edward Green]

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Ein Schuh ohne Ecken und Kanten: Der Wholecut. Durch den, aus einem Stück gefertigten Schaft, lenkt nichts bei diesem Schuh von der Eleganz des Leders und des Leistens ab. Fehlt bei dieser speziellen Variante des Oxfords auch noch die Fersennaht spricht man von einem seamless Oxford. Manchmal finden sich zusätzliche Lyralochungen auf der Spitze.

[Hier: Kiton]

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